Stillen, Muttermilch – Eine Studie

Donnerstag, 22. Juli 2010 10:52

Die Gesundheit von Kindern ist Schwerpunktthema der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie verfolgt dabei einen lebensbegleitenden Ansatz, nach dem Gesundheitsförderung und Prävention möglichst frühzeitig einsetzen sollten, um die Entwicklung von Kindern nachhaltig zu unterstützen und zu fördern.

Stillen ist in vielerlei Hinsicht für das Wachsen und Gedeihen eines Kindes von Bedeutung

Stillen

Stillen

Muttermilch ist die maßgeschneiderte Ernährung für das Baby, die neben allen notwendigen Nährstoffen in den richtigen Mengen auch besondere Abwehr- und Schutzstoffe enthält und sich zudem den wachsenden Nahrungsbedürfnissen des Babys anpasst. Mit dem Trinken an der Brust bekommt das Baby aber nicht nur die bestmögliche Ernährung in den ersten Lebensmonaten. Stillen bedeutet auch Sicherheit, Geborgenheit, Trost und Freude für das Kind. Es ermöglicht das intensive Kennenlernen und gegenseitige Vertrautwerden von Mutter und Kind, aus dem sich ein einzigartiges Bündnis entwickelt.

In den letzten beiden Jahrzehnten hat auch in Deutschland Stillen wieder zunehmend Aufmerksamkeit erfahren

Muttermilch

Muttermilch

Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet die Nationale Stillkommission Deutschlands, die 1994 gemäß der von WHO und UNICEF 1990 initiierten Innocenti-Deklaration zum Schutz, zur Förderung und zur Unterstützung des Stillens gegründet wurde. Unter Federführung der Nationalen Stillkommission wurde das 1986 erstmals erschienene Handbuch „Stillen und Muttermilchernährung“ nun komplett überarbeitet, ergänzt und aktualisiert und liegt hiermit als Band 3 der BZgASchriftenreihe „Gesundheitsförderung konkret“ vor. Ich danke Frau Professor Przyrembel, Geschäftsführerin der Nationalen Stillkommission, die im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit der Koordination, fachlichen Begleitung und Ergänzung dieser Neuausgabe betraut war. Ebenso danke ich den anderen Autorinnen und Autoren, die mit ihren Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven die vielfältigen Aspekte des Stillens und der Muttermilchernährung deutlich machen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Stillens in Deutschland leisten.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, neue fachliche Erkenntnisse und klinische Erfahrungen haben das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) dazu veranlasst, das Buch völlig neu zu überarbeiten, ohne den interdisziplinären Ansatz aus dem Auge zu verlieren. So werden die verschiedenen Facetten des weitreichenden Themas Stillen und Muttermilchernährung von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen im Gesundheitswesen, von Experten aus Vereinen und Verbänden, die sich die Förderung des Stillens zum Ziel gesetzt haben, sowie von erfahrenen Müttern dargestellt.

Babynahrung

Babynahrung

Das Buch zeichnet sich dadurch aus, dass einerseits differenziertes Fachwissen und wertvolle Ratschläge für die Praxis vermittelt werden und andererseits auf persönliche, partnerschaftliche, familiäre, soziale, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Einflüsse hingewiesen wird. Wie in einem Puzzle setzen sich die verschiedenen Aspekte zusammen und verdeutlichen den Gesamtzusammenhang.
Die Vorzüge des Stillens und der Muttermilchernährung sind in den vergangenen Jahren in das öffentliche Bewusstsein gerückt und die Mehrzahl der Frauen entscheidet sich zu stillen. Um das Stillen als Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft und Kultur zu verankern, ist es jedoch notwendig, Strukturen zu schaffen, in denen werdende und stillende Mütter den Schutz, die Unterstützung und die Wertschätzung erhalten, die sie individuell benötigen.
Dieses Buch möchte alle, die das Stillen fördern wollen, zur Zusammenarbeit und Vernetzung ihres reichen Wissensschatzes, ihrer Ideen und Aktivitäten aufrufen und ermuntern, um gemeinsam das Ziel zu erreichen.


Essen in Schulkantinen

Donnerstag, 22. Juli 2010 10:28

Quelle: Focus
Die meisten Schulen haben inzwischen Kantinen – aber keiner geht hin. Warum Schüler lieber die Fast-Food-Kette ansteuern und was Schulen dagegen tun können.

Es schmeckt nicht, das Anstehen dauert zu lang und die Preise sind zu hoch. „Da gehe ich doch lieber in der Mittagspause in das Einkaufscenter oder, wenn es schnell gehen soll, zu McDonald´s“, sagt Julia Weis, 17-jährige Schülerin aus Bayern. Deutsche Schüler sind mit ihrer Kantine nicht zufrieden. Laut der Nestlé-Studie 2010 „So is(s)t Schule“ bewerten sie die Qualität ihrer Mensa nur mit „befriedigend“. Vor fünf Jahren lag der Durchschnitt noch bei „gut“. Vor allem ältere Schüler wie Julia Weis meiden die Kantine: „Ans Kantinenessen ist man nicht gewöhnt, außerdem sind da nur die ganzen Kleinen“, sagt sie.

Ernährung

Ernährung


Auch Berit Gehlen, Elternbeiratsvorsitzende des Gymnasiums Andreanum in Hildesheim, kennt das Problem. Mit der Einführung des G8 konnte an der Schule ihrer vier Kinder eine Kantine finanziert und gebaut werden, doch jetzt kommen keine Schüler. „Bei einer Größe von 900 bis 1000 Schülern haben wir mal mit 120 Essen am Tag angefangen, heute sind es nur noch 50“, sagt sie. So können die Kosten für Essen und Personal nicht gedeckt werden. Deshalb versuche man es in Hildesheim nun mit einem neuen Cateringdienst. Nicht tiefgefroren, sondern bereits warm und direkt aus der Region wird das Essen jetzt geliefert. Berit Gehlen hofft, dass damit mehr Schüler auf den Geschmack kommen und das Mittagsangebot annehmen. Abschrecken wird einige vielleicht der höhere Preis. Statt 2,99 Euro kostet ein Gericht jetzt 4,00 Euro. „Ich finde selbst, dass das teuer ist, aber wir haben unter den Eltern abgestimmt“, so Gehlen.

Hier der ganze Artikel


Einseitige Ernährung

Donnerstag, 22. Juli 2010 10:22

Dr. Döll über den Nutzen von natürlichen Nahrungsmittelergänzungen und gesünderer Ernährung.